Granatsuche Ötztal, Granattobel 3800m, Sommer 2003

Eigentlich wollte ich nur zum Gardasee, aber da ich zu spät zum Pass kam, und dieser gesperrt war, bot es sich an, eine Rast samt Abenteuer im Ötztal zu machen:

Meine Ausrüstung war etwas improvisiert, da eigentlich nur Gardasee geplant war.

Spitzhammer, Wight Wathcher Jack Wolfskin (satte 2,8 kg), keine Isomatte und 850g Leichtschlafsack *brrr*, 3 l Wasser (hätte auch das Glätscherwasser gereicht, aber auf 3 kg mehr bei bis zu 40 Grad in der Sonne kommt es ja dann auch nicht mehr an....), Kanbgerzeugs, Kamera, Stöcke.

Der Sommer war unglaublich heiss und somit die Gletscher sehr weit abgeschmolzen. Somit lagen Stellen frei, an denen niemand zuvor gesucht hatte.

Hier das "Basislager" an der Zollhütte auf 2500 m.

Nachts gab es öfters mal ein Grollen, wenn sich Steinlavinen vom Tobel lösten. Ist nich ganz ungefährlich. Ich rate nicht zu weit oben zu suchen.....

Es stellte sich heraus, daß dort oben gemeingefährliche Sch a a a a a fe hausen.

Sie beraubten mich am letzen Tag meines Biomüllsacks und sämtlicher Lebensmittel und bedrohten mich mit Zelttrampelei.

Sie scheinen auf solche Abenteurer wie mich, ohne Elektrozaun im Gepäck spezialisiert zu sein.

 

Ausbäute von wenigen Stunden ackern:

(Das sind keine Steine sondern G r a n a t e, allerdings teilweise noch verwachsen im Muttergestein. Das Muttergestein ist unglaublich hartnäckig und beim herauslösen ist schon mal der eine oder andere Granat zersplittert.